Das Projekt

NM4SAFETY ist die erste bildungspolitische Erfahrung auf internationaler Ebene, deren Ziel es ist, die Fähigkeiten und das Wissen von Pflegemanager*innen zu stärken. Das von Erasmus + KA2 finanzierte und von der medizinischen Fakultät der Universität Udine – DAME – koordinierte Projekt zielt darauf ab, die Pflege sicherer zu machen.

Eine dauerhafte Behinderung und zunehmende Krankenhausaufenthalte sind in der Tat nur einige der Schäden, die eine erhebliche Anzahl von Patient*innen – nach internationalen Daten aus der Literatur – gerade während Krankenhausaufenthalten erleidet. Daraus resultierte die Notwendigkeit einer wirksamen Maßnahme zur Stärkung des Wissens und der Fähigkeiten von Pflegefachkräften, die eine Schlüsselrolle in der Patientenversorgung spielen. Diese Fachkräfte, die früher als “Oberschwestern” bekannt waren, wurden heute als “Pflegemanager*innen” neu definiert.

Das Projekt richtet sich speziell an Pflegemanager*innen, die innerhalb einer Task Force oder einer Krankenhausabteilung für die Patientenversorgung verantwortlich sind. Sie sind Schlüsselfiguren, die zur Bewältigung der heiklen Herausforderung der Patientensicherheit ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten benötigen, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem das Planen und Entwickeln von Best Practices in den Bereichen Personalwesen, Führung, Teamarbeit und Änderungsmanagement ausgetauscht werden können.

Es ist daher von grundlegender Bedeutung, in die Qualität des Arbeitsumfelds zu investieren, um nachteilige Auswirkungen und unangemessene Pflege zu verringern.

Das NM4SAFETY-Projekt hat sich vier intellektuelle Ergebnisse zum Ziel gesetzt und umfasst neben dem italienischen Unternehmen Tech4Care SRL weitere internationale akademische Institutionen wie die Technologiko Panepistimio Kiprou (Zypern), die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Schweiz) und die Katholische Hochschule Mainz (Deutschland).

Ziel ist es, ein Bildungsprogramm zu erstellen, das durch E-Learning-Vorlesungen definiert wird und auf das die Koordinator*innen aus den vier Partnerländern über eine eigens erstellte Online-Plattform zugreifen können, die den Austausch von Methoden und Werkzeugen für Blended-Learning ermöglicht. Darüber hinaus wird ein Toolkit entwickelt, um die Planung, das Arbeitsumfeld und die Patientensicherheit in Krankenhäusern und in allen Einrichtungen der Region mit Krankenhausaufenthalten zu verbessern.